Projekte aus 2015

Hallo. Selam. Shalom (Datteln)

Hallo. Selam. Shalom ist ein Projekt in dem geflüchtete Jugendliche gemeinsam mit ihren Familien, Feste aus verschiedenen Religionen und Kulturen kennenlernen konnten. Gemeinsam tauschten sich die Teilnehmenden über die Bedeutung von Weihnachten, Chanukka, Mevlid und Nikolaus aus und feierten diese gemeinsam.

Hallo, wir zeigen dir wo du wohnst. (Recklinghausen)

Das Projekt Heimspiel – Willkommen in unserer Stadt und Region richtete sich vor allem an Kinder- und Jugendliche mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund im Stadtteil Hillerheide. Im Projekt ging es hauptsächlich darum, Begegnung herzustellen, Sprache und Wissen zu vermitteln und den Teilnehmenden über geschichtliches Hintergrundwissen die Region näherzubringen. Kinder, die schon länger in der Region wohnen oder aufgewachsen sind, konnten außerdem ihr Wissen einbringen. So konnten Kinder von Kindern lernen.

Meet, read and eat (Castrop-Rauxel)

Meet, read and eat ist ein Projekt das Begegnung zwischen Geflüchteten, Einheimischen, Griechen und anderen Zugewanderten herstellte. Im Kulturzentrum AGORA in Castrop-Rauxel kochten die Teilnehmenden gemeinsam und tauschten sich in ungezwungener Atmosphäre über diverse Themen aus. Neben der Erstellung eines interkulturellen Kochbuchs standen die Verbesserung der deutschen Sprache und die Erkundung des Sozialraums im Fokus.

Internationales Workcamp auf der Bauspielfarm (Recklinghausen)

Die Bauspielfarm ist eine pädagogische betreute offene Freizeiteinrichtung des Verein für Jugendheime e.V., in welcher vorwiegend Elemente aus der Abenteuer- und der Erlebnispädagogik zutragen kommen. In dem Projekt kamen 12 jugendliche Teilnehmende aus unterschiedlichen Ländern, wie z.B. aus den USA und Russland, zusammen mit 10 jungen Geflüchteten um gemeinsam an einem gemeinnützigen Projekt zu arbeiten. Darüber hinaus konnten sich die Jugendlichen zu verschiedenen Themen aus ihrer jeweiligen Kultur austauschen. Neben dem Effekt, dass den Jugendlichen eine Tagesstruktur geschaffen wurde und sie ihre Sprachkompetenzen verbesserten, stand die Begegnung im Vordergrund.

Gemeinsame Erlebnisse verbinden (Recklinghausen)

Die Projektidee bestand darin, Barrieren aufgrund von Unsicherheiten und teils negativen Vorurteilen gegenüber Geflüchteten im Stadtteil Suderwich abzubauen. Anwohner*innen des Ortsteils wurden eingeladen, um gemeinsam mit Geflüchteten Flüchtlingen in dem Hochseilgarten der Bauspielfarm angeleitet zu klettern. Die einzelnen Abschnitte des Gartens boten ein Training in Kommunikation, Konfliktlösung und in Vertrauen. Am Ende der Kletteraktion gab es ein Grillfest zu dem man sich untereinander weiterhin austauschen konnte.

Gemeinschaftsfest in der städtischen Flüchtlingseinrichtung in der Crawleystraße in Dorsten (Dorsten)

In dem Projekt planten Ehrenamtliche und Geflüchtete gemeinsam ein Herbstfest, bereiteten es gemeinsam vor und führten es gemeinsam durch. Die Teilnehmenden und die Gäste aus der Nachbarschaft konnten sich sowie die unterschiedlichen Gebräuche, Speisen und Spiele der jeweils anderen Kultur während des Festes kennenlernen. Im Vorfeld bastelten die Kinder Laternen und übten Laternenlieder ein, welche sie dann beim Fest vortrugen.

Erstellung einer "Roll-Up Ausstellung" Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit mit und für ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit (Marl)

Im Rahmen der offenen Treffs des EV. Kirchenkreis Recklinghausen finden regelmäßig Begegnungen zwischen Geflüchteten und Bürger*innen statt. Auf Basis dieser Begegnungen entstand eine „Roll-Up“ Ausstellung die Informationen und Bilder zu den Herkunftsländern der geflüchteten Menschen abbildet. Neben den kurzen „Fluchtgeschichten“ oder der „Eindrücke“ in Wort und Bild, stellte die Ausstellung außerdem das Thema „Ehrenamt“ und seine Möglichkeiten und Grenzen in der Flüchtlingshilfe in den Fokus. Die Ausstellung entstand gemeinschaftlich mit Geflüchteten und Ehrenamtlichen.

W.I.R. (Willkommen im Ruhrgebiet) (Castrop-Rauxel)

Dieses Projekt organisierte Veranstaltungen und Workshops, um Geflüchteten die neuen Lebensumstände und die fremde Umgebung näherzubringen. Dort wurde das gegenseitige Kennenlernen erleichtert und vorhandene Vorurteile abgebaut, sodass eine stärkere Ausprägung einer Willkommensstruktur stattfand. Unterstützung erhielten die Geflüchteten bereits bei der Ankunft von Ehrenamtlichen, die sicherstellten, dass alle notwendigen Behörden kontaktiert und involviert wurden. Zudem stand eine Pädagogin zur grundsätzlichen Orientierung und zur Vermittlung in Angebote zur gesellschaftlichen Teilhabe beratend zur Seite. Für die Arbeit im Projekt wurde ein bestehendes Netzwerk genutzt.

Together – Zusammen – Birlikte – Ensemble – Ein Familientreffen (Recklinghausen)

Im Vordergrund dieses Projektes stand das Zusammenbringen von geflüchteten Familien aus Asylbewerberheimen und einheimischen Familien. Hierzu wurden 12 Familienpaare gebildet. Diese Paare bewegten sich in Begleitung von Mitarbeitenden des Kulturmausteams und des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) im Lebensraum der jeweils anderen Familie. Auf diese Weise wurden individuelle Erfahrungen jenseits gängiger Stereotypen, zum Beispiel im Rahmen einer gemeinsamen Koch- oder Bastelaktion, gesammelt. Zum vertieften Kennenlernen des lokalen Lebensraumes der Geflüchteten wurde darauf folgend eine gemeinsame Stadttour mit Rahmenprogramm durchgeführt. Zum Abschluss des Projektes fand Seite an Seite ein Fest mit allen Beteiligten statt.

Interkultureller Begegnungs- Cafétreffpunkt (InBeCa) (Marl)

Die Ziele von InBeCa lagen darin, neu ankommende Geflüchtete bei der Integration zu unterstützen, ihnen Orientierungshilfen z. B. bei Behördengängen und Stadterkundungen zu bieten sowie durch Begegnungen einen kulturellen Austausch zu ermöglichen. Praktisch wurde dies durch mehrsprachige Flyer, Gesprächsrunden, niederschwellige Deutschkurse, Kinderbetreuung, Hilfe bei der Anerkennung von Abschlüssen sowie durch die Begleitung bei Arztbesuchen umgesetzt.

STARK werden- Willkommen in unserer Demokratie erleben (Recklinghausen)

Das für Geflüchtete ins Leben gerufene Projekt STARK werden zielte auf die Entwicklung der Persönlichkeit und die soziale Interaktion. Hierfür wurden den Teilnehmenden 2-mal wöchentlich Kurse zur Förderung von Motorik und Kreativität angeboten. Konkret wurde die Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmenden musisch und künstlerisch gefördert. Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts war es, die Teilnehmenden zur schulischen und beruflichen Orientierung zu ermutigen. Am Ende des Projekts stand die Präsentation ihrer Erlebnisse in Form einer Bildergalerie, die eine Verarbeitung der Lernprozesse ermöglichte.