Projekte aus 2016

Dave’s Rap Workshop (Marl)

Das Musikprojekt des Schulsozialarbeiters Dave Cybis ermöglichte Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Intercent aus Marl, sich auf kreative Art und Weise mit den Themen Demokratie, Rassismus und Multikulturelles Zusammenleben auseinanderzusetzen. Im Rahmen mehrerer Workshops fand ein reger Austausch über diese Themen statt, der die Jugendlichen zu eigenen Songtexten inspirierte. Im nächsten Schritt wurden diese mit passenden Beats unterlegt und als Hip-Hop Songs aufbereitet. Die Songs sind unter Soundcloud: https://soundcloud.com/user-981814004 zu finden.

Menschenrechte Chor Projekt (Recklinghausen)

Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der Agentur für Musik & andere Ereignisse, der Ruhfestspiele Recklinghausen und Amnesty International. Der Chor, der zur Hälfte aus geflüchteten Menschen besteht, vertont die Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Liedern. Ende November ist ein Konzert geplant bei dem der Chor auftritt und Amnesty International wird Informationen zur Situation der Menschenrechte geben.

Kochstudio „d-town“ (Castrop-Rauxel)

Das Jugendzentrum „d-town“ bietet ein neues Freizeitangebot vorrangig für Kinder verschiedener Nationalitäten im Stadtteil Deininghausen an. Das Freizeitangebot besteht in einem Koch- und Backstudio, in welchem sich die Kinder unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus einmal wöchentlich treffen können um gemeinsam zu Kochen und zu Backen. Außerdem soll das „Kochstudio d-town“ Begegnungsort für Bürger*innen des Stadtteils werden. Das Projekt dokumentiert zudem die Ergebnisse in einem Kochbuch.

„Meine Stadt, meine Welt“ (Castrop-Rauxel)

In dem Projekt wird der Handlungsspielraum Geflüchteter durch eine angeleitete Erkundung des Sozialraums entscheidend erweitert. Die Teilnehmenden sammeln wissenswerte Informationen zur Geschichte, Kultur und den gesellschaftlichen Verhältnissen der Stadt. Später stellen sie ihre Ergebnisse in einer Präsentation im Kulturzentrum AGORA in Castrop-Rauxel vor.

Herwig-Blankertz-Berufskolleg jugendlichen Flüchtlingen demokratische Strukturen zeigen am Beispiel KiJuPa (Recklinghausen)

Der Förderverein des Herwig-Blankertz-Berufskolleg (HB-BK) verfolgt gleich drei wichtige Ziele mit seinem Projekt, um die meist minderjährigen männlichen Flüchtlinge aus den unterschiedlichen Kriegs-und Krisengebieten der internationalen Förderklassen auf unterschiedlichen Ebenen anzusprechen. Zum einen soll den geflüchteten jungen Menschen das Kinder- und Jugendparlament vorgestellt werden um zu zeigen welche Möglichkeiten Jugendliche in Deutschland haben, um sich politisch zu beteiligen. Weitere Ziele des Projekts betreffen die Berufsvorbereitung. Anhand von praktischen Erfahrungen in der Jugendwerkstatt Quellberg sowie das Angebot der Freizeitgestaltung in der Altstadtschmiede, können Jugendliche mit anderen Jugendlichen über Aktivitäten in Kontakt treten.

W.I.R. (Willkommen im Ruhrgebiet) 2016 (Castrop-Rauxel)

W.I.R. ermutigt Menschen mit Fluchterfahrung und andere Hilfebedürftigen aus der Stadt Castrop-Rauxel und Umgebung zur Eigeninitiative und hilft außerdem kulturelle Unterschiede zu überbrücken, indem Aktionen und Veranstaltungen gemeinsam geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Das Kolping-Bildungszentrum kooperiert in dem Projekt mit zahlreichen Akteuren aus der Verwaltung und der Zivilgesellschaft.

Haltern am See – die Seestadt (er)lebt die Demokratie (Haltern am See)

Das vom Seniorenbeirat der Stadt Haltern am See ins Leben gerufene Projekt zielt auf eine umfassende Dokumentation des demokratischen Engagements in Haltern und leistet somit einen Beitrag zur Stadtgeschichte. Die Informationen werden später in Form eines Buchs zusammengestellt und an die örtlichen Schulen verteilt. Die lokale Halterner Zeitung wird das Projekt begleiten und eine eigene Projektwebsite ist in Planung.

Sozialtraining für „geflüchtete Schüler*innen (Marl)

Das Projekt bezweckt jungen geflüchteten Menschen eine Norm- und Wertvorstellung anhand eines Sozialtrainings nahe zu bringen. So wird zum Beispiel das respektvolle Miteinander gegenüber Jugendlichen der gleichen Altersgruppe als auch gegenüber Erwachsenen vermittelt und trainiert. Das Training erfolgt bilingual, in diesem Fall auf Arabisch und Deutsch. Die traumatisierten jungen Menschen haben auch die Möglichkeit innerhalb des Projekts über ihre Ängste, Sorgen, Probleme und weitere Anliegen individuell zu sprechen. Diesbezüglich wird das Projekt durch die psychologische Beratungsstelle Marl mitbetreut.

Beetkultur 2016 (Recklinghausen)

Im Gemeinschaftsgarten „VestGarten Recklinghausen“ können Stadtteilbewohner (insbesondere neuangekommene) mit Bewohnern aus Flüchtlingsunterkünften Anbaumöglichkeiten ihren vertrauter essbarer Pflanzen erproben, Pflanzen aus der neuen Umgebung kennenlernen und sich über Erfahrungen austauschen. Das Projekt lädt die Akteure ein teilzunehmen und wirbt damit gleich in mehreren Sprachen.

Cross Over (Recklinghausen)

Über Tanz können junge Geflüchtete aus den Unterkünften der Herner Str. über 3 mit anderen deutschen Jugendlichen aus dem Umfeld der Tanzschule „Widance“ Monate in Kontakt treten. Ziel des Projekts ist es den jungen Menschen eine Plattform zu bieten, in der Sprache und Werte kreativ erlernt werden. Zudem können die Jugendlichen ihre eigene Musikkultur mit Hip Hop Musik verbinden. Auftritte und Wochenendworkhops sind mit eingeplant.

Spiele aus aller Welt – ein Spielefest für Groß und Klein (Recklinghausen)

In dem Projekt entwickeln deutsche und Flüchtlingsfamilien gemeinsam Ideen für ein Spielefest, welches im Dezember stattfindet. In der Vorbereitungszeit können sich die Kinder und Eltern über die verschieden Spiele und Spielideen der anderen Kulturen austauschen und im Spielen selbst begegnen. Ziel des Projekts ist es, Flüchtlingsfamilien als aktiven Teil in unsere Lebensgemeinschaft einzubinden, Hemmnisse abzubauen und sich besser Kennenzulernen.